Was ASBnet DMS an Hardware braucht.
Vollständig, ohne Beschönigung — einschließlich der Antwort auf die Frage, warum wir mehr verlangen als andere.
Ja, wir brauchen mehr Rechenleistung als vergleichbare Systeme.
Das ist kein Versehen und kein schlechter Programmierstil. Es hat einen Grund, den wir Ihnen lieber vorher sagen als hinterher.
Bei uns läuft die Belegerkennung als KI-Modell auf Ihrem eigenen Server. Kein Upload, kein Cloud-Dienst, keine Verarbeitung auf fremden Rechnern. Diese Rechenleistung muss irgendwo herkommen — und wenn sie nicht in einem fremden Rechenzentrum steht, dann eben bei Ihnen im Haus.
Wer Ihre Belege verarbeitet, sieht sie auch. Deshalb sieht sie bei uns niemand außer Ihnen.
Andere Anbieter kommen mit weniger Hardware aus, weil sie entweder eine einfachere Erkennung verwenden, die Vorlagen und Training braucht — oder weil Ihre Dokumente zur Verarbeitung das Haus verlassen. Beides ist legitim. Es ist nur nicht das, wofür wir uns entschieden haben.
Und falls Ihnen die Anforderungen zu hoch sind: Die KI-Erkennung lässt sich abschalten. Dann läuft ASBnet DMS als reines Archiv mit Volltextsuche — und begnügt sich mit 8 GB Arbeitsspeicher.
Sie entscheiden, wie viel KI mitläuft.
Der Bedarf hängt fast vollständig davon ab, ob und wie die automatische Erkennung arbeitet. Umstellbar ist das jederzeit in den Einstellungen.
Ohne KI
Archiv, Ablage und Volltextsuche. Belege werden manuell zugeordnet — die Erkennung bleibt aus.
Lokale KI ohne Grafikkarte
Die Erkennung läuft über den Prozessor. Funktioniert zuverlässig, braucht aber spürbar länger je Beleg.
Lokale KI mit Grafikkarte
Die Erkennung läuft auf der Grafikkarte. Das ist der Betriebsmodus, für den ASBnet DMS gebaut wurde.
ASBnet DMS — einzeln betrieben
Für Archiv, Suche und Eingangsrechnungen. Gilt für die Tarife Standard und Professional im lokalen Betrieb.
| Mindestens | Empfohlen | |
|---|---|---|
| Betriebssystem | Windows 10/11 Pro oder Windows Server 2019+ (64 Bit) | Windows Server 2022 (64 Bit) |
| Prozessor | 4 Kerne / 8 Threads | 8 Kerne / 16 Threads |
| Arbeitsspeicher | 8 GB ohne KI · 16 GB mit lokaler KI | 16–32 GB |
| Grafikkarte | nicht zwingend | NVIDIA ab 8 GB Grafikspeicher |
| Systemlaufwerk | 100 GB SSD | 256 GB NVMe-SSD |
| Dokumentenspeicher | ab 200 GB (inkl. Sicherung) | ab 1 TB SSD oder NAS |
| Datenbank | PostgreSQL 15+ mit pgvector 0.8+ | eigener Datenbankserver oder lokale NVMe, tägliche Sicherung |
| Netzwerk | 1 Gbit/s im LAN | 1 Gbit/s im LAN, stabiler Internetzugang |
| Gleichzeitige Nutzer | bis etwa 10, ein Mandant | 20–50, mehrere Mandanten |
Der Speicherbedarf für die KI-Modelle beträgt zusätzlich etwa 5–15 GB auf der Systemplatte.
ASBnet Central Suite
DMS, ERP Central und Flow Studio auf einem System. Deutlich mehr Bedarf, weil mehr Dienste parallel laufen.
| Mindestens | Empfohlen | |
|---|---|---|
| Betriebssystem | Windows Server 2019+ (64 Bit) | Windows Server 2022 (64 Bit) |
| Prozessor | 6 Kerne / 12 Threads | 12 Kerne / 24 Threads |
| Arbeitsspeicher | 16 GB | 32–64 GB |
| Grafikkarte | nicht zwingend, oder eigener KI-Server | NVIDIA ab 8 GB, ab 16 GB bei hohem Durchsatz |
| Systemlaufwerk | 150 GB SSD | 512 GB NVMe-SSD |
| Dokumentenspeicher | ab 300 GB | ab 2 TB (Archiv und ERP-Anhänge) |
| Datenbank | PostgreSQL 15+, zwei getrennte Datenbanken | dedizierter Datenbankserver, getrennte Sicherungen |
| Netzwerk | 1 Gbit/s im LAN | 1 Gbit/s im LAN, redundanter Internetzugang |
| Gleichzeitige Nutzer | bis etwa 15 | 50–100, parallele Workflows |
Faustregel gegenüber dem DMS allein: etwa 4 GB mehr Arbeitsspeicher, 2 Prozessorkerne mehr, 50–100 GB mehr Systemplatte und eine zweite Datenbank.
Wie viel Speicher brauchen Sie?
Aus unserer bislang größten Übernahme — rund 135.000 Dokumente mit etwa 39 GB — ergeben sich belastbare Richtwerte.
Sicherungsspeicher ≈ mindestens genauso viel wie der Dokumentenspeicher
Datenbank ≈ 5–15 % des Dateivolumens
Der Faktor 1,3 deckt Versionen, Vorschaubilder und den Textcache ab. Rechenbeispiel: 100 GB Bestandsdateien ergeben rund 130 GB Ablage, nochmals 130 GB Sicherung und 10–20 GB Datenbankwachstum über die Jahre. Ein durchschnittliches Dokument belegt bei uns etwa 309 KB.
Software-Voraussetzungen
Alles Genannte gehört zum Lieferumfang oder wird von uns bei der Einrichtung installiert — Sie müssen nichts davon selbst beschaffen.
| Komponente | Version | Anmerkung |
|---|---|---|
| PostgreSQL | 15 oder neuer, mit pgvector 0.8+ | Datenbank für Metadaten, Volltext und Vektoren |
| Webserver | nginx für Windows | im Installationspaket enthalten |
| Anwendungsserver | Waitress | im Installationspaket enthalten |
| Verschlüsselung | BitLocker auf System- und Datenlaufwerk | empfohlen, bei personenbezogenen Daten dringend |
| TLS-Zertifikat | Let's Encrypt oder eigenes | nur bei Zugriff aus dem Internet nötig |
| Virenschutz | beliebig | Ausnahmeregeln für die KI-Komponente erforderlich, richten wir ein |
Drei Wege, wenn Ihre Hardware nicht mitspielt.
Erkennung abschalten
ASBnet DMS läuft dann als Archiv mit Volltextsuche auf 8 GB Arbeitsspeicher. Die Erkennung lässt sich später jederzeit dazuschalten, wenn die Hardware wächst.
KI auf einen zweiten Rechner
Die Erkennung kann auf einem separaten Rechner mit Grafikkarte im Netzwerk laufen. Der eigentliche Server bleibt dann schlank und kommt mit 8–16 GB aus.
Gemeinsam durchrechnen
Sagen Sie uns, was Sie haben und wie viele Belege bei Ihnen anfallen. Wir sagen Ihnen, ob es reicht — auch wenn die Antwort einmal nein lautet.
Reicht Ihre vorhandene Ausstattung?
Ein kurzer Anruf genügt. Wir schauen uns an, was bei Ihnen steht und wie viel bei Ihnen anfällt — und sagen Ihnen ehrlich, was Sie brauchen.