Systemvoraussetzungen

Was ASBnet DMS an Hardware braucht.

Vollständig, ohne Beschönigung — einschließlich der Antwort auf die Frage, warum wir mehr verlangen als andere.

Reden wir darüber

Ja, wir brauchen mehr Rechenleistung als vergleichbare Systeme.

Das ist kein Versehen und kein schlechter Programmierstil. Es hat einen Grund, den wir Ihnen lieber vorher sagen als hinterher.

Bei uns läuft die Belegerkennung als KI-Modell auf Ihrem eigenen Server. Kein Upload, kein Cloud-Dienst, keine Verarbeitung auf fremden Rechnern. Diese Rechenleistung muss irgendwo herkommen — und wenn sie nicht in einem fremden Rechenzentrum steht, dann eben bei Ihnen im Haus.

Wer Ihre Belege verarbeitet, sieht sie auch. Deshalb sieht sie bei uns niemand außer Ihnen.

Andere Anbieter kommen mit weniger Hardware aus, weil sie entweder eine einfachere Erkennung verwenden, die Vorlagen und Training braucht — oder weil Ihre Dokumente zur Verarbeitung das Haus verlassen. Beides ist legitim. Es ist nur nicht das, wofür wir uns entschieden haben.

Und falls Ihnen die Anforderungen zu hoch sind: Die KI-Erkennung lässt sich abschalten. Dann läuft ASBnet DMS als reines Archiv mit Volltextsuche — und begnügt sich mit 8 GB Arbeitsspeicher.

Drei Wege

Sie entscheiden, wie viel KI mitläuft.

Der Bedarf hängt fast vollständig davon ab, ob und wie die automatische Erkennung arbeitet. Umstellbar ist das jederzeit in den Einstellungen.

Sparsam

Ohne KI

Archiv, Ablage und Volltextsuche. Belege werden manuell zugeordnet — die Erkennung bleibt aus.

Arbeitsspeicher8 GB
Prozessorkerne4
Grafikkartenicht nötig
Erkennungmanuell
Mittelweg

Lokale KI ohne Grafikkarte

Die Erkennung läuft über den Prozessor. Funktioniert zuverlässig, braucht aber spürbar länger je Beleg.

Arbeitsspeicher16 GB
Prozessorkerne8
Grafikkartenicht nötig
Durchsatzca. 10–50 Belege/h
Empfohlen

Lokale KI mit Grafikkarte

Die Erkennung läuft auf der Grafikkarte. Das ist der Betriebsmodus, für den ASBnet DMS gebaut wurde.

Arbeitsspeicher24–32 GB
Prozessorkerne8
GrafikkarteNVIDIA ab 8 GB
Durchsatzhoch
Was heißt das praktisch? Ein handelsüblicher Büro-PC reicht für den Betrieb ohne KI. Für die automatische Erkennung braucht es einen Server oder einen kräftigen Arbeitsplatzrechner — und für den Dauerbetrieb in einem Betrieb mit mehreren Mitarbeitern eine Grafikkarte. Wir sagen Ihnen im Vorgespräch ehrlich, ob Ihre vorhandene Ausstattung genügt.
Im Detail

ASBnet DMS — einzeln betrieben

Für Archiv, Suche und Eingangsrechnungen. Gilt für die Tarife Standard und Professional im lokalen Betrieb.

 MindestensEmpfohlen
BetriebssystemWindows 10/11 Pro oder Windows Server 2019+ (64 Bit)Windows Server 2022 (64 Bit)
Prozessor4 Kerne / 8 Threads8 Kerne / 16 Threads
Arbeitsspeicher8 GB ohne KI · 16 GB mit lokaler KI16–32 GB
Grafikkartenicht zwingendNVIDIA ab 8 GB Grafikspeicher
Systemlaufwerk100 GB SSD256 GB NVMe-SSD
Dokumentenspeicherab 200 GB (inkl. Sicherung)ab 1 TB SSD oder NAS
DatenbankPostgreSQL 15+ mit pgvector 0.8+eigener Datenbankserver oder lokale NVMe, tägliche Sicherung
Netzwerk1 Gbit/s im LAN1 Gbit/s im LAN, stabiler Internetzugang
Gleichzeitige Nutzerbis etwa 10, ein Mandant20–50, mehrere Mandanten

Der Speicherbedarf für die KI-Modelle beträgt zusätzlich etwa 5–15 GB auf der Systemplatte.

Im Detail

ASBnet Central Suite

DMS, ERP Central und Flow Studio auf einem System. Deutlich mehr Bedarf, weil mehr Dienste parallel laufen.

 MindestensEmpfohlen
BetriebssystemWindows Server 2019+ (64 Bit)Windows Server 2022 (64 Bit)
Prozessor6 Kerne / 12 Threads12 Kerne / 24 Threads
Arbeitsspeicher16 GB32–64 GB
Grafikkartenicht zwingend, oder eigener KI-ServerNVIDIA ab 8 GB, ab 16 GB bei hohem Durchsatz
Systemlaufwerk150 GB SSD512 GB NVMe-SSD
Dokumentenspeicherab 300 GBab 2 TB (Archiv und ERP-Anhänge)
DatenbankPostgreSQL 15+, zwei getrennte Datenbankendedizierter Datenbankserver, getrennte Sicherungen
Netzwerk1 Gbit/s im LAN1 Gbit/s im LAN, redundanter Internetzugang
Gleichzeitige Nutzerbis etwa 1550–100, parallele Workflows

Faustregel gegenüber dem DMS allein: etwa 4 GB mehr Arbeitsspeicher, 2 Prozessorkerne mehr, 50–100 GB mehr Systemplatte und eine zweite Datenbank.

Planung

Wie viel Speicher brauchen Sie?

Aus unserer bislang größten Übernahme — rund 135.000 Dokumente mit etwa 39 GB — ergeben sich belastbare Richtwerte.

Dokumentenspeicher  ≈  Volumen Ihrer Dateien  ×  1,3
Sicherungsspeicher  ≈  mindestens genauso viel wie der Dokumentenspeicher
Datenbank  ≈  5–15 % des Dateivolumens

Der Faktor 1,3 deckt Versionen, Vorschaubilder und den Textcache ab. Rechenbeispiel: 100 GB Bestandsdateien ergeben rund 130 GB Ablage, nochmals 130 GB Sicherung und 10–20 GB Datenbankwachstum über die Jahre. Ein durchschnittliches Dokument belegt bei uns etwa 309 KB.

Umgebung

Software-Voraussetzungen

Alles Genannte gehört zum Lieferumfang oder wird von uns bei der Einrichtung installiert — Sie müssen nichts davon selbst beschaffen.

KomponenteVersionAnmerkung
PostgreSQL15 oder neuer, mit pgvector 0.8+Datenbank für Metadaten, Volltext und Vektoren
Webservernginx für Windowsim Installationspaket enthalten
AnwendungsserverWaitressim Installationspaket enthalten
VerschlüsselungBitLocker auf System- und Datenlaufwerkempfohlen, bei personenbezogenen Daten dringend
TLS-ZertifikatLet's Encrypt oder eigenesnur bei Zugriff aus dem Internet nötig
VirenschutzbeliebigAusnahmeregeln für die KI-Komponente erforderlich, richten wir ein
Falls es nicht reicht

Drei Wege, wenn Ihre Hardware nicht mitspielt.

Erkennung abschalten

ASBnet DMS läuft dann als Archiv mit Volltextsuche auf 8 GB Arbeitsspeicher. Die Erkennung lässt sich später jederzeit dazuschalten, wenn die Hardware wächst.

KI auf einen zweiten Rechner

Die Erkennung kann auf einem separaten Rechner mit Grafikkarte im Netzwerk laufen. Der eigentliche Server bleibt dann schlank und kommt mit 8–16 GB aus.

Gemeinsam durchrechnen

Sagen Sie uns, was Sie haben und wie viele Belege bei Ihnen anfallen. Wir sagen Ihnen, ob es reicht — auch wenn die Antwort einmal nein lautet.

Unverbindlich

Reicht Ihre vorhandene Ausstattung?

Ein kurzer Anruf genügt. Wir schauen uns an, was bei Ihnen steht und wie viel bei Ihnen anfällt — und sagen Ihnen ehrlich, was Sie brauchen.